Ein rheinischer Schamane und eine vergessliche Kölner Oberbürgermeisterin

Mit seinem digitalen „Wort zum Sonntag“ erreicht der Kölner Pfarrer Hans Mörtter bis zu 7000 Menschen. Nun hat er einen Gottesdienst-Streik ausgerufen, weil er sich mit seiner Kirche an der Seite der Kulturschaffenden, Gastronomen und all derer sieht, die durch den Lockdown nicht mehr wahrnehmbar sind. Kürzlich war der streitbare Geistliche von der Lutherkirche auf der griechischen Insel Samos in einem Flüchtlingslager. Er habe das Ende der Welt gesehen, urteilt er und klagt an, dass man teilnahmslos Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken lässt, während Lebensrettung in der Corona-Bekämpfung an erster Stelle steht. Hans Mörtter, dessen Gottesdienste Besucher aus ganz Köln und darüber hinaus finden, im Gespräch mit Presseclub-Vorstand Peter Pauls.

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