2. Halbjahr

Veranstaltungen 2012.

Was bleibt von der alten Bundesrepublik?

Bilanz und Ausblick – Jahresabschlussgespräch mit Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz

04.12.2012

Hans-Peter Schwarz hat sich intensiv mit der jüngeren deutschen Geschichte, der deutschen Innen- und Außenpolitik sowie deren Akteuren beschäftigt. Sein besonderes Interesse galt dabei Konrad Adenauer, den für ihn wichtigsten Protagonisten deutscher Nachkriegsgeschichte. Seine zweibändige Adenauer-Biographie gilt als Standardwerk. In seinen jüngsten Forschungen widmete sich Hans-Peter Schwarz einem Mann, der die politischen Umbrüche am Ende des 20. Jahrhunderts so stark wie kaum ein anderer mitgeprägt hat: Helmut Kohl: Im Herbst ist seine erste große politische Biographie erschienen.

In unserem Jahresabschlussgespräch sprachen wir mit dem Zeithistoriker über die „alte“ Bundesrepublik, aktuelle Entwicklungen in Berlin und Zukunftsprognosen für Europa.

Grußworte:
Konrad Adenauer, Notar

Moderation:
Dr. Hildegard Stausberg, DIE WELT Mediengruppe
Jens Kemper, Geschäftsführer center.tv

Im Anschluss fand ein vorweihnachtlicher Ausklang statt mit freundlicher Unterstützung von Sal. Oppenheim.

Das könnte Sie auch interessieren:

Vor dem Jahresabschlussgespräch zeichnete center.tv ein „Stadtgespräch“ mit Prof. Dr. Schwarz auf. Es wurde an folgenden Tagen auf center.tv ausgestrahlt:

· Sonntag, 16.12. / 20.10 Uhr
· Montag, 17.12. / 11.00 Uhr und 13.00 Uhr

Rezensionen zur Kohl-Biografie können Sie u.a. hier nachlesen und -hören:
dradio.de: „Der geschichtsbewusste Riese
Faz.net: „Überlebensgroß Herr Kohl
Focus: „Neue Kohl-Biografie von Hans Peter Schwarz
Spiegel.de: „Der selbstsüchtige Riese
Sueddeutsche.de: „Der Koloss von Bonn
Welt.de: „Helmut Kohl – die unumwerfbare Riesenschildkröte
Zeit.de: „Wie groß ist er?

Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.12.2012

Fotos: Christian Ahrens

DIE ZUKUNFT EUROPAS

OHNE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FREUNDSCHAFT?

03.12.2012

Die FREUNDE DES INSTITUT FRANCAIS KÖLN e.V. und der Kölner Presseclub luden ein:

Kein Thema beansprucht in diesen Tagen mehr Aufmerksamkeit als die politische und wirtschaftliche Lage der Europäischen Union, speziell ihrer Finanzpolitik. Wie bindet sich hier das deutsch-französische Verhältnis ein? Welche Bedeutung kommt ihm jetzt zu? – Das sind die Fragen, die u.a. zur Diskussion standen.

Für die Erörterung wurden eingeladen:
Prof. Dr. Günther Nonnenmacher
Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Pascal Thibaut
Deutschlandkorrespondent von Radio France International, Berlin

Moderation:
Dr. Hildegard Stausberg
Die Welt Mediengruppe, Vorsitzende Kölner Presseclub e.V.

Fotos: Christian Ahrens

Back to the Future

Die Perspektiven der deutsch-amerikanischen Wirtschaftspartnerschaft

30.10.2012

Der Kölner Presseclub e.V. und der Amerika Haus e.V. NRW luden mit Unterstützung von BridgehouseLaw und German American Business Council zum ersten deutsch-amerikanischen Wirtschaftsdialog NRW.

Unternehmen aus den USA investieren verstärkt in Deutschland, gerade auch weil sich der deutsche Markt trotz der Krise in Europa als stabil erweist. In Nordrhein-Westfalen sind US-Unternehmen schon lange erfolgreich tätig. Und auch umgekehrt ist der US-Markt für die deutsche Industrie nach wie von großer Bedeutung. Die Chancen und Perspektiven dieser Wirtschaftspartnerschaft näher zu beleuchten, war Ziel der Veranstaltung.

Begrüßung
Jürgen C. Regge, Vorsitzender des Vorstands der Fritz Thyssen Stiftung
Dr. Juliane Kronen, Mitglied des Vorstands Amerika Haus e.V. NRW

Keynote:
S.E. Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland

Podium:
S.E. Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland
Francis Deprez, Chief Executive Officer, Detecon International GmbH
Steve Williams, Regional Vice President for Continental Europe, Lockheed Martin Corporate International Business Development

Moderation:
Dr. Hildegard Stausberg, DIE WELT Mediengruppe
Markus Ziener, Redakteur, US-Korrespondent für das Handelsblatt

Ort:
Fritz Thyssen Stiftung (ehemal. Amerika Haus)
Apostelnkloster 13-15
50672 Köln

Mit freundlicher Unterstützung von:
Amerika Haus e.V. NRW
BridgehouseLaw
German American Business Council

Interview mit S.E. Philip D. Murphy im Kölner Stadt-Anzeiger vom 1./2. November 2012

Fotos: Christian Ahrens

Zweite Herbstkonferenz des Kölner Presseclubs

Fantasie ist uns zu teuer – Die neue Welt der Schulden

26.10.2012

Die Herbstkonferenz des Kölner Presseclubs soll es Kölner Journalisten ermöglichen, mit ausgewählten Referenten in kleiner Runde zu diskutieren. Inhaltlicher Austausch und der Netzwerkgedanke stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Programm der zweiten Herbstkonferenz

15.00 Uhr
Begrüßung der Konferenzteilnehmer

15.15 – 16.15 Uhr
Panel 1: Schulden global, Schulden lokal – Was bleibt der Gesellschaft übrig?

Referent:
Prof. Dr. Max Otte, Leiter des Instituts für Vermögensentwicklung GmbH, Sachbuchautor, Börsenexperte

16.30 – 17.30 Uhr
Panel 2: Köln kannst Du Dir sparen – auf dem Weg zur maroden Millionenstadt?

Referenten:
Martin Börschel, MdL, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat
Dr. Andreas Blühm, Direktor des Groninger Museums (früher: Wallraf-Richartz-Museum)
Martin Stankowski, Autor/Stadtbilderklärer

17.30 – 18.00 Uhr
Kaffeepause

18.00 – 19.30 Uhr
Werkstattgespräch mit Günter Wallraff, investigativer Journalist und Buchautor

ab 20.00 Uhr
Konferenzausklang: Gemeinsames Abendessen im Brauhaus Früh am Dom

Fotos: Christian Ahrens

Die Stadt, der Müll und die Bürger

18.09.2012

Zugemüllte Wiesen rund um den Aachener Weiher, überquellende Abfalleimer in Stadtparks, ausgespuckte Kaugummis im Dom, Plastik überall – Zuweilen fragt man sich, wieso gerade „de schönste Stadt am Rhing“ oft so behandelt wird, als sei sie eine Mülldeponie.
Wie schmal ist der Grad zwischen „kölscher Toleranz“ und Unachtsamkeit? Wo sollte die Stadt, wo der Bürger aktiver werden? Wie ist die Kölner Abfallwirtschaft überhaupt organisiert? Und was macht Müll für die Forschung so attraktiv?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmeten sich

Henriette Reker, Beigeordnete der Stadt Köln im Dezernat V
Peter Mooren, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsbetriebe AWB Köln
Martin Schwieren, Vorsitzender Kölner Verkehrsverein zur Förderung des kulturellen Lebens e.V.
Prof. Dr. Michael Bongards, Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach; Forschungsleiter des Projekts „:metabolon“

Moderation:
Dr. Hildegard Stausberg, DIE WELT Mediengruppe
Jens Kemper, Geschäftsführer center.tv

Dieser Diskussionsabend wird am 19.09.2012 in der Sendung „Heimat kompakt“ (Sendezeit 17.00 Uhr stündlich) auf center.tv redaktionell aufgegriffen und kann hier abgerufen werden!

Weiterführende Informationen:

Lesen Sie hier: „Als wäre Köln eine Mülldeponie“ – Kommentar im Kölner Stadt-Anzeiger von Joachim Frank.

Das könnte Sie auch interessieren:
– „Griller vermüllen Kölner Parks“ – Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger
– „Ab in den Spucknapf“ – Dr. Hildegard Stausberg über die Kaugummiplage auf deutschen Straßen

Gut zu wissen: Auch in Bonn ist es nicht anders

Fotos: Christian Ahrens

Mut zur Entwicklung: 50 Jahre DEG in Köln

Ein Gespräch mit Bruno Wenn, Sprecher der DEG-Geschäftsführung

12.09.2012

1962 von Deutschlands erstem Entwicklungshilfeminister Walter Scheel in Köln gegründet, hat sich die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH auf stetigem Erfolgskurs zu einem der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer gemacht. Aktuell ist die DEG mit 5,6 Mrd. Euro in Entwicklungs- und Schwellenmärkten investiert.

In den vergangenen 50 Jahren hat die DEG private Unternehmen in über hundert Ländern finanziert und begleitet. Derzeit arbeiten rund 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kölner Zentrale unweit vom Neumarkt und in dreizehn Büros und Vertretungen rund um den Globus.

In unserem Gesprächsabend mit Bruno Wenn, Sprecher der Geschäftsführung der DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, blickten wir zurück auf 50 Jahre unternehmerische Entwicklungszusammenarbeit und sprachen mit ihm über neue Märkte und zukünftige Projekte.

Moderation:
Dr. Hildegard Stausberg, DIE WELT Mediengruppe
Peter Pauls, Kölner Stadt-Anzeiger

Lebenslauf Bruno Wenn Artikel im Kölner Stadtanzeiger

Fotos: Christian Ahrens

Familie – Demographie – Wirtschaft

05.07.2012

Es diskutierten:

Dr. Tanja Prinzessin zu Waldeck, Vorstandsmitglied des Verbandes kinderreicher Familien,
Gründerin und Geschäftsführerin des Elternportals NetMoms GmbH

Melanie Mühl, Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
Autorin des Buches „Die Patchworklüge – Eine Streitschrift„.

Stefan Fuchs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie,
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln

Weitere Informationen finden Sie hier.

"Monitor Familienforschung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7. Juli 2012

Fotos: Christian Ahrens

Erstes Kölner Mediengespräch

Mit TV-Produzentin Ute Biernat, GRUNDY Light Entertainment

03.07.2012

Am 3. Juli 2012 stellte der Kölner Presseclub sein neues Format vor: In den „Kölner Mediengesprächen“ diskutieren wir mit den großen Medienmachern der Stadt über ihr Unternehmen, den Medienmarkt sowie über aktuelle Trends und Medienentwicklungen hierzulande und in aller Welt.

Den Anfang machte eine der mächtigsten TV-Macherinnen Deutschlands: Ute Biernat.
Seit mehr als zehn Jahren führt die Powerfrau die in Köln ansässige Produktionsfirma GRUNDY Light Entertainment (GRUNDY LE), die zur RTL Group gehört, aber auch für andere Fernsehsender Unterhaltungssendungen produziert. Zum wiederholten Mal führt ihr Unternehmen die Rangliste der erfolgreichsten Produzenten in Deutschland an. Aus ihrer Programmschmiede stammen Quotenbrecher wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Bauer sucht Frau“.

Das erste Kölner Mediengespräch mit Ute Biernat führten unser Vorstandsmitglied Peter Pauls, Chefredakteur Kölner Stadt-Anzeiger, und Anne Burgmer, Medienredakteurin Kölner Stadt-Anzeiger.

Portrait von Ute Biernat auf FAZ.net

Fotos: Stefan Schaal