Veranstaltungen 2022

Abschied von Wohlstand & Sicherheit?

28.11.2022

Ukraine-Krieg, Pandemie, Inflation, Energiewende – Deutschland ist im Dauerstress

Ein Gespräch mit:

Prof. Dr. Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft

Moderation

Peter Pauls, Vorsitzender Kölner Presseclub e.V.

Ort:

Excelsior Hotel Ernst

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Keine Kohle, keine Zukunft?

28.11.2022

Das Industrieland NRW. Seine Klimapolitik und die Wirtschaft

Mona Neubaur, Vizeregierungschefin, Grüne

Ein Gespräch mit Michael Hirz und Peter Pauls

Ort:

Excelsior Hotel Ernst

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Peking steht mit dem Rücken zur Wand

9.11.2022

Peking steht mit dem Rücken zur Wand

Experte Shi Ming im Kölner Presseclub: China muss seine Wirtschaft retten

Ein Gespräch mit Michael Hirz

Ort:

Excelsior Hotel Ernst

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Warten auf die Heinzelmännchen oder auf Godot?

3.11.2022

Diskussion im Kölner Presseclub über die Kultur- und Großbauten der Stadt 

Ein Gespräch mit:

Stefan Charles, Kulturdezernent Köln

Peter Jungen, Vorsitzender des WRM-Stifterrates & Fondation Corboud

Stefanie Ruffen, Architektin und FDP-Ratsmitglied

Moderation:

Peter Pauls,  Vorsitzender Kölner Presseclub

Ort:

Excelsior Hotel Ernst, Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Starke Frauen: Nanette Snoep

4.10.2022

Kampf um etwas, was man bisher nicht kannte

Ein Gespräch mit:

Nanette Snoep,  Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums

Moderation:

Michael Hirz, Vorstandsmitglied Kölner Presseclub

Ort:

Rheingoldsalon
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Starke Frauen: Barbara Schock-Werner

30.08.2022

ein Gespräch mit:

Barbara Schock-Werner, frühere Dombaumeisterin

Moderation:

Peter Pauls, Vorsitzender Kölner Presseclub

Ort:

Rheingoldsalon
50667 Köln

Ein steiniger Weg durch eine Männerwelt

Die erste Bewährungsprobe in 160 Meter Höhe hoch oben in den Domspitzen. Es muss ein neuer Blitzableiter befestigt werden, die Dombaumeisterin klettert die letzte Außentreppe hoch. Unten steht – mit Ferngläsern bewaffnet- der ganze Betrieb und wartet darauf, dass die neue Chefin auf halber Strecke kehrt macht. Aber das tut sie nicht.

Über ihren oft mühsamen Weg durch die Männerwelt erzählt Barbara Schock-Werner im Gespräch mit Peter Pauls im „rheingoldsalon“. Barbara Schock-Werner wurde „vom lieben Gott mit viel Energie ausgestattet“. Sie ist Architektin, Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin, Buchautorin, Hochschullehrerin und sie leitete von 1999 bis 2012 Kölns größte Dauerbaustelle: den Kölner Dom. Die erste Frau in diesem Amt und obendrein noch Schwäbin. Da brauchte es neben dem Fachwissen einen „breiten Rücken“ und eine gesunde Portion Humor. „Babsi“, wie sie von den Mitarbeitern hinter vorgehaltener Hand genannt wurde, bekam bei vielen ihrer Amtshandlungen zu hören: „So etwas haben wir aber noch nie gemacht“. Ihr Vorgänger, Arnold Wolff war fast drei Jahrzehnte im Amt, nun will sie die Dinge anders angehen.

Wenn man aus einer schwäbischen Handwerkerfamilie kommt, darf man „keine zwei linken Hände“ haben. Und es braucht darüber hinaus Hände, die mit einem Märklin Metallbaukasten etwas anzufangen wissen. Ihre Eltern waren der damals gängigen Meinung, dass die Mittelschule gut genug sei für die Ausbildung der Tochter. Sekretärin werden kam für Barbara jedoch nicht in Frage, deshalb begann sie nach der mittleren Reife eine Lehre als Bauzeichnerin. „Kunst und Mathematik interessierten mich, ´das trifft sich in der Architektur“. Sie arbeitete auf Baustellen, absolvierte zunächst ein Ingenieurstudium, packte später noch ein Geschichts- und Kunstgeschichtestudium dazu, promovierte zwischen der Geburt zweier Kinder und räumte die Steine aus dem Weg, die ihr Männer immer wieder vor die Füße rollten.

Eine „frauenfeindliche Atmosphäre“, die es heute so nicht mehr gebe, erinnert sie sich. „Warum wollen Sie denn studieren, wenn sie so gute Schinkenhörnchen backen können?“ wurde sie gefragt. Auch die Kombination von Karrierefrau und Mutter stellte in den Augen vieler eine Provokation dar. „Dann kann man Sie auch vergessen,“ bekam Barbara Schock-Werner von ihrem Professor zu hören, als sie mit dem zweiten Kind schwanger war.
Auch im Domkapitel bewegte sie sich – ähnlich wie im Studium – in einer „puren Männergesellschaft“. Doch diesmal war der Umgang respektvoller. Die zwölf männlichen Vorgesetzten mussten die Frauenkonkurrenz nicht fürchten. Ein „souveräner Umgang“ so Barbara Schock-Werner. Und wie „schrecklich“ war es für die Kirche zu arbeiten? „Wenn Sie für den Rat der Stadt arbeiten, versteht der ein oder andere nicht, um was es geht“, aber in der Kirche sei das anders gewesen. Intelligente Menschen, die zu ihren Entschlüssen ständen, sagt sie.

So segnete das Domkapitel auch Gerhard Richters Entwürfe für das 100 Quadratmeter große Südfenster ab. Die Dombaumeisterin hatte den Künstler während eines Empfangs getroffen und kurzerhand zu einer Zusammenarbeit überredet. Anstelle der „Märtyrer des 20. Jahrhunderts“ sollten nun abstrakte Farbflächen das Fenster schmücken. Sehr zum Ärger von Kardinal Meisner, der sich gegen das neue Fenster wehrte. Es passe eher in eine Moschee als in den Dom. Auch andere ließen ihrem Unmut freien Lauf. Barbara Schock-Werner bekam Briefe mit Bitten wie, man möge sie doch im Meer versenken. Aber auf 80 Prozent Zustimmung habe das neue Fenster am Ende doch getroffen und das macht sie noch immer stolz. Blöde Bemerkungen überhört sie schon seit langem.

Heute ist Barbara Schock-Werner Koordinatorin für die deutsche Hilfen beim Wiederaufbau von Notre-Dame. Mit 75 Jahren schreckt sie vor „neuen Aufgaben“ nicht zurück. Und noch immer wohnt sie in Dom Nähe: in einer Wohnanlage für Geistliche im Ruhestand. Die Vorteile: es gibt keine lauten Partys.

Dank an unsere Partner und Sponsoren: lönneker & imdahl, Female Ressources, 923b und JTI.

Fotos: Ulrike Brincker

Europas Messen & Corona

14.07.2022

Startschuss für mehr Aufbruch und Wettbewerb oder weiter wie gewohnt?

Ein Gespräch mit:

Gerald Boese,  Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse

Moderation:

Dr. Hildegard Stausberg, Ehrenmitglied Kölner Presseclub e.V.

Peter Pauls, Vorsitzender Kölner Presseclub e.V. und Journalist

Ort:

Excelsior Hotel Ernst
Trankgasse 1-5 (Domplatz)
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Fotos: Ulrike Brincker

Putins Angriff auf die Weltordnung

27.06.2022

ein Gespräch mit:

Udo Lielischkies, ehem. ARD-Korrespondent in Moskau

Moderation:

Michael Hirz
Vorstand Kölner Presseclub

Ort:

Excelsior Hotel Köln
Trankgasse
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Foto: Ulrike Brincker

Köln: Hübsch oder hässlich

02.06.2022

ein Gespräch mit:

Nicole Grünewald, IHK-Präsidentin

Jürgen Amann, Chef von Köln Tourismus

Witich Roßmann,  DGB-Chef Köln

Moderation:

Peter Pauls
Vorstandsvorsitzender Kölner Presseclub

Ort:

Rheingold Salon
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Foto: Ulrike Brincker

Starke Frauen: Sonia Mikich

30.05.2022

ein Gespräch mit:

Sonia Mikich, Journalistin

Moderation:

Michael Hirz
Vorstandsmitglied Kölner Presseclub

Ort:

Rheingold Salon
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Foto: Ulrike Brincker

Schmutziger Krieg ohne Grenzen

28.04.2022

ein Gespräch mit:

Dr. Sonja Beer, Institut der Deutschen Wirtschaft

Douglas Graf Saurma, Geschäftsführender Vorstand Malteser International

Udo Lielischkies, Russland-Experte, ehem. Leiter ARD-Studio Moskau

Moderation:

Peter Pauls
Vorsitzender Kölner Presseclub

Ort:

Excelsior Hotel Ernst
Trankgasse 1-5
50667 Köln

Eine Zusammenfassung des Abends

Foto: Ulrike Brincker

Köln: Kultur und Corona

10.03.2022

ein Gespräch mit:

Stepahn Charles, Kulturdezernent der Stadt Köln

Moderation:

Claudia Hessel
Mitglied des Kölner Presseclub

Ort:

Excelsior Hotel Ernst
Trankgasse 1-5
50667 Köln

Sehen Sie das Gespräch auch im Video „Presseclub Digital“

Eine Zusammenfassung des Abends

Foto: Ulrike Brincker