Köln lebt von Offenheit, Leichtigkeit und Nähe. Doch trägt dieses Selbstbild auch im internationalen Wettbewerb? Braucht die Stadt ein klareres Profil – und für wen muss Köln eigentlich attraktiv sein? Ein Abend über Image, Realität und die Frage, wofür Köln künftig stehen will.
Im Gespräch:
Stephanie Kleine-Klausing, neue Geschäftsführerin von Köln-Tourismus
Stefan Löcher, Geschäftsführer der Lamxess-Arena
Moderation: Claudia Hessel (Vorsitzende) und Cordula von Wysocki (Vorstand)
Auf der Suche nach Romantik oder zumindest Funktionalität
von Johanna Tüntsch
Was hat, was braucht Köln als Marke und Tourismusstandort? Mit den Spitzen von Köln Tourismus und Lanxess Arena rangen Claudia Hessel und Cordula von Wysocki um Antworten. Eine von ihnen: Ohne lösungsorientierte Kooperation aller Beteiligten in der Stadt wird es nicht gehen.
Vor über 30 Jahren brachten die Höhner auf den Punkt, was sich seither fast als Leitbild etabliert hat: „Kölle, do bes e Jeföhl.“ Nun warfen im Kölner Presseclub Claudia Hessel, die Vorsitzende, und Vorstandsmitglied Cordula von Wysocki die Frage auf: „Köln zwischen Gefühl und Anspruch – reicht das als Marke?“ Gemeinsam führten sie durch einen Abend, der die Domstadt als Reiseziel unter die Lupe nahm. Als Gäste für das Podium hatten sie Stephanie Kleine-Klausing, die neue Geschäftsführerin der Köln Tourismus GmbH, und Stefan Löcher, den Geschäftsführer der Arena Management GmbH, gewonnen.
Schnell zeichnete sich ab: Emotion kann eine Marke zum Knistern bringen, reicht aber als Treibstoff auf langer Strecke nicht aus. Wenn auch die Köln Tourismus-Chefin mehrfach den vielgelobten Charme der Kölnerinnen und Kölner heraufbeschwor, die Schönheit des Stadtwaldes rühmte und anmahnte, die Kölner würden zu kritisch im Beschreiben des Negativen verharren, kam sie dennoch nicht umhin, einzuräumen, dass es ohne funktionierende Infrastruktur, öffentlichen Nahverkehr und einen intakten Kulturbetrieb schwierig wird, Reisende zu längeren Aufenthalten zu motivieren.
Zwar ist, auch das eine Botschaft des Abends, die Faszination der Domstadt gerade um ihrer Kathedrale willen ungebrochen, doch es dürfe nicht vorrangig um die Menge der Gäste gehen, sondern um die Qualität, so Stephanie Kleine-Klausing: „Wir möchten, dass das Angebot geschätzt und respektiert wird auf eine Weise, die nicht bedeutet: ‚Ich komme, bringe mein Essen mit und fahre wieder weg.‘“ Wertschöpfung entstünde dort, wo Reisende für Angebote innerhalb der Stadt zahlen würden, daher wünsche sie sich „Gäste, die auch etwas zurückgeben.“
Dazu gehört unter anderem ein Großteil derer, die zu Konzerten, zum Karneval oder Sportveranstaltungen Deutz ansteuern: „2,7 Millionen Besucher, 208 Veranstaltungen im Jahr 2025“, rühmte Claudia Hessel: Eine größere Indoor-Arena gebe es europaweit nur in London. Eine Erfolgsgeschichte, die kein Verdienst der Stadt ist, wie Löcher gleich darauf betonte: „Seit 27 Jahren arbeiten wir privatwirtschaftlich und konkurrieren als private Arena mit höchst subventionierten städtischen Arenen. Wir haben nie einen Cent erhalten.“
Essentiell, aber Sorgenkinder: die Kulturstätten
Damit legte er den Finger gleich in die Wunde: die finanziellen Ressourcen, beziehungsweise deren Fehlen. „Es gibt kein Budget, das wir nutzen könnten, um solche Veranstaltungen zu akquirieren“, räumte Kleine-Klausing mit Blick auf sportliche Großveranstaltungen wie die Eishockey-WM ein: „Wir nutzen sie aber durchaus, wenn sie anstehen, um vorab in Ländern, aus denen Reisende hierhin kommen, Marketing für Köln zu machen.“ Und auch im Kontext der Veranstaltungen gebe es zahlreiche Gelegenheiten, Köln als Marke zu präsentieren – visualisiert durch eine Plüschvariante des Wahrzeichens, die sie auch mitgebracht hatte, den „Kuschel-Dom“: „Es ist schön zu sehen, wenn strahlende Sieger den Dom in die Kamera halten.“
Während sie die Zusammenarbeit zwischen Arena und Köln Tourismus betonte, zeigte Löcher auch auf, wo noch Handlungsbedarf besteht: „Es gibt durchaus Stimmen, die ich zum Teil teile, die sagen, dass in dieser Stadt sehr, sehr viel Luft nach oben ist, was die Marke, die Vision und die Kultur anbelangt.“ Auch Kleine-Klausing bekannte, dass sie mit Sorge auf die vielen Sanierungsfälle im Kölner Kulturbetrieb schaue: „Ich wünsche mir, dass es schneller vorangeht als sonst zum Teil in der Stadt.“ Quantifizierbar sei es zwar nicht, welchen Einfluss der Zustand der Kölner Museen auf den Tourismus habe, aber essentiell sei dieser in jedem Fall.
Was aber macht, abseits von Sport und Kultur, Köln als Marke aus? Cordula von Wysocki zitierte aus dem Online-Portal The Traveler die Reiseanbieterin Connie Lawson. Die habe über Köln gesagt: Klassisch romantisch sei es zwar nicht, aber funktional und vielfältig. Eine Beschreibung, in der sich die Köln Tourismus-Chefin nicht wiederfand: „Als funktional habe ich Köln bislang nicht wahrgenommen“, bekannte Kleine-Klausing. Vielmehr bekomme sie gespiegelt, dass die Menschen das markante Merkmal der Stadt seien. Neben diesem guten Gefühl brauche es aber unbedingt Professionalität und eine funktionierende Infrastruktur.
Infrastruktur in der Ideologiefalle
Wer deren Schwachstellen noch nicht kannte, bekam sie von Löcher prägnant skizziert: „Man hat das Gefühl, dass die Stadt seit vielen Jahren ein bisschen führungslos ist, dass Entscheidungen nicht getroffen werden, die getroffen werden müssen.“ Ein Beispiel seien die Fahrradwege an der Arena, die sich auf das Eventgeschehen auswirken können, weil sie in Konkurrenz zum Autoverkehr stehen: „Wir können die Arena ohne Zufluss und Abfluss nicht betreiben.“ Als er das an relevanter Stelle vorgetragen habe, habe er gehört: „Vorsicht, das ist für meine jungen, ideologischen Parteimitglieder kein Argument.“
Man komme in Köln ganz gut weiter, wenn man nicht nur Probleme anspreche, sondern direkt Lösungen präsentiere, bekannte der Unternehmer – machte aber auch klar, dass er für die Stadt keine rosarote Zukunft sehe: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht links und rechts überholt werden.“ Köln falle nicht nur hinter Berlin zurück, sondern zunehmend auch hinter Düsseldorf und vielen anderen Städten in Nordrhein-Westfalen.
Visionen ja, aber nicht bis zum Stadtjubiläum
Als denkbare neue Touristenattraktion sieht er einen Skywalk auf dem Bogen der Arena, die damit ihrem Spitznamen „Henkelmännchen“ alle Ehre machen würde und Menschen, die keine Höhenangst haben, an höchster Stelle ihres „Henkels“ in luftige 76 Meter führen könnte: „Ob das funktioniert, weiß niemand. Aber wenn du nicht aufs Tor schießt, wirst du auch nicht treffen.“ Köln müsse sich etwas einfallen lassen, um nicht in der Provinzialität zu versinken.
Mut mache ihm, dass er den Eindruck habe: Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) habe eine Vision für Köln: „Wenn die Parteien mitspielen, können wir zum Ziel kommen.“ Auch Claudia Hessels Frage, ob es denn auch etwas gebe, was richtig gut laufe, konnten beide Podiumsgäste positiv beantworten: „Die Zusammenarbeit läuft seit vielen Jahren richtig gut“, so Kleine-Klausing. Das schließe auch die Koelnmesse, Hotels und weitere Partner mit ein: „Kölner können kooperieren und netzwerken. Diese Stärke müssen wir ausbauen und schauen: An welchem Punkt kann wer mit wem gemeinsam was machen? Gerade in Zeiten von eher leeren Kassen sind wir darauf angewiesen, dass wir Kräfte bündeln und uns gemeinsam überlegen, wie wir es zusammen schaffen können.“
Dafür brauche es eine Klammer um alle relevanten Player, befand die Köln Tourismus-Chefin, doch die könne ideell sein: „Es braucht nicht unbedingt eine weitere Institution, aber eine gemeinsame Vision, ein gemeinsames Ziel.“ Als Paradebeispiel für gute Zusammenarbeit nannte Stefan Löcher das Sportamt, auch den Oberbürgermeister. Konkret könne man sich auf die Handball-Weltmeisterschaft 2027 freuen, 2029 werde Köln auch wieder berücksichtigt. Bis zum Stadtjubiläum 2050 reicht die Vision der wichtigsten Player für den Tourismus- und Eventstandort Köln allerdings noch nicht, legte eine Frage von Cordula von Wysocki offen: Weder bei Köln Tourismus noch beim Management der Arena gibt es derzeit Pläne und Ideen für die 2000-Jahr-Feier.
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Köln zwischen Gefühl und Anspruch – reicht das als Marke?
19. Mai um 19:30 - 21:30
Köln lebt von Offenheit, Leichtigkeit und Nähe. Doch trägt dieses Selbstbild auch im internationalen Wettbewerb? Braucht die Stadt ein klareres Profil – und für wen muss Köln eigentlich attraktiv sein? Ein Abend über Image, Realität und die Frage, wofür Köln künftig stehen will.
Im Gespräch:
Stephanie Kleine-Klausing, neue Geschäftsführerin von Köln-Tourismus
Stefan Löcher, Geschäftsführer der Lamxess-Arena
Moderation: Claudia Hessel (Vorsitzende) und Cordula von Wysocki (Vorstand)
Auf der Suche nach Romantik oder zumindest Funktionalität
von Johanna Tüntsch
Was hat, was braucht Köln als Marke und Tourismusstandort? Mit den Spitzen von Köln Tourismus und Lanxess Arena rangen Claudia Hessel und Cordula von Wysocki um Antworten. Eine von ihnen: Ohne lösungsorientierte Kooperation aller Beteiligten in der Stadt wird es nicht gehen.
Vor über 30 Jahren brachten die Höhner auf den Punkt, was sich seither fast als Leitbild etabliert hat: „Kölle, do bes e Jeföhl.“ Nun warfen im Kölner Presseclub Claudia Hessel, die Vorsitzende, und Vorstandsmitglied Cordula von Wysocki die Frage auf: „Köln zwischen Gefühl und Anspruch – reicht das als Marke?“ Gemeinsam führten sie durch einen Abend, der die Domstadt als Reiseziel unter die Lupe nahm. Als Gäste für das Podium hatten sie Stephanie Kleine-Klausing, die neue Geschäftsführerin der Köln Tourismus GmbH, und Stefan Löcher, den Geschäftsführer der Arena Management GmbH, gewonnen.
Schnell zeichnete sich ab: Emotion kann eine Marke zum Knistern bringen, reicht aber als Treibstoff auf langer Strecke nicht aus. Wenn auch die Köln Tourismus-Chefin mehrfach den vielgelobten Charme der Kölnerinnen und Kölner heraufbeschwor, die Schönheit des Stadtwaldes rühmte und anmahnte, die Kölner würden zu kritisch im Beschreiben des Negativen verharren, kam sie dennoch nicht umhin, einzuräumen, dass es ohne funktionierende Infrastruktur, öffentlichen Nahverkehr und einen intakten Kulturbetrieb schwierig wird, Reisende zu längeren Aufenthalten zu motivieren.
Zwar ist, auch das eine Botschaft des Abends, die Faszination der Domstadt gerade um ihrer Kathedrale willen ungebrochen, doch es dürfe nicht vorrangig um die Menge der Gäste gehen, sondern um die Qualität, so Stephanie Kleine-Klausing: „Wir möchten, dass das Angebot geschätzt und respektiert wird auf eine Weise, die nicht bedeutet: ‚Ich komme, bringe mein Essen mit und fahre wieder weg.‘“ Wertschöpfung entstünde dort, wo Reisende für Angebote innerhalb der Stadt zahlen würden, daher wünsche sie sich „Gäste, die auch etwas zurückgeben.“
Dazu gehört unter anderem ein Großteil derer, die zu Konzerten, zum Karneval oder Sportveranstaltungen Deutz ansteuern: „2,7 Millionen Besucher, 208 Veranstaltungen im Jahr 2025“, rühmte Claudia Hessel: Eine größere Indoor-Arena gebe es europaweit nur in London. Eine Erfolgsgeschichte, die kein Verdienst der Stadt ist, wie Löcher gleich darauf betonte: „Seit 27 Jahren arbeiten wir privatwirtschaftlich und konkurrieren als private Arena mit höchst subventionierten städtischen Arenen. Wir haben nie einen Cent erhalten.“
Essentiell, aber Sorgenkinder: die Kulturstätten
Damit legte er den Finger gleich in die Wunde: die finanziellen Ressourcen, beziehungsweise deren Fehlen. „Es gibt kein Budget, das wir nutzen könnten, um solche Veranstaltungen zu akquirieren“, räumte Kleine-Klausing mit Blick auf sportliche Großveranstaltungen wie die Eishockey-WM ein: „Wir nutzen sie aber durchaus, wenn sie anstehen, um vorab in Ländern, aus denen Reisende hierhin kommen, Marketing für Köln zu machen.“ Und auch im Kontext der Veranstaltungen gebe es zahlreiche Gelegenheiten, Köln als Marke zu präsentieren – visualisiert durch eine Plüschvariante des Wahrzeichens, die sie auch mitgebracht hatte, den „Kuschel-Dom“: „Es ist schön zu sehen, wenn strahlende Sieger den Dom in die Kamera halten.“
Während sie die Zusammenarbeit zwischen Arena und Köln Tourismus betonte, zeigte Löcher auch auf, wo noch Handlungsbedarf besteht: „Es gibt durchaus Stimmen, die ich zum Teil teile, die sagen, dass in dieser Stadt sehr, sehr viel Luft nach oben ist, was die Marke, die Vision und die Kultur anbelangt.“ Auch Kleine-Klausing bekannte, dass sie mit Sorge auf die vielen Sanierungsfälle im Kölner Kulturbetrieb schaue: „Ich wünsche mir, dass es schneller vorangeht als sonst zum Teil in der Stadt.“ Quantifizierbar sei es zwar nicht, welchen Einfluss der Zustand der Kölner Museen auf den Tourismus habe, aber essentiell sei dieser in jedem Fall.
Was aber macht, abseits von Sport und Kultur, Köln als Marke aus? Cordula von Wysocki zitierte aus dem Online-Portal The Traveler die Reiseanbieterin Connie Lawson. Die habe über Köln gesagt: Klassisch romantisch sei es zwar nicht, aber funktional und vielfältig. Eine Beschreibung, in der sich die Köln Tourismus-Chefin nicht wiederfand: „Als funktional habe ich Köln bislang nicht wahrgenommen“, bekannte Kleine-Klausing. Vielmehr bekomme sie gespiegelt, dass die Menschen das markante Merkmal der Stadt seien. Neben diesem guten Gefühl brauche es aber unbedingt Professionalität und eine funktionierende Infrastruktur.
Infrastruktur in der Ideologiefalle
Wer deren Schwachstellen noch nicht kannte, bekam sie von Löcher prägnant skizziert: „Man hat das Gefühl, dass die Stadt seit vielen Jahren ein bisschen führungslos ist, dass Entscheidungen nicht getroffen werden, die getroffen werden müssen.“ Ein Beispiel seien die Fahrradwege an der Arena, die sich auf das Eventgeschehen auswirken können, weil sie in Konkurrenz zum Autoverkehr stehen: „Wir können die Arena ohne Zufluss und Abfluss nicht betreiben.“ Als er das an relevanter Stelle vorgetragen habe, habe er gehört: „Vorsicht, das ist für meine jungen, ideologischen Parteimitglieder kein Argument.“
Man komme in Köln ganz gut weiter, wenn man nicht nur Probleme anspreche, sondern direkt Lösungen präsentiere, bekannte der Unternehmer – machte aber auch klar, dass er für die Stadt keine rosarote Zukunft sehe: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht links und rechts überholt werden.“ Köln falle nicht nur hinter Berlin zurück, sondern zunehmend auch hinter Düsseldorf und vielen anderen Städten in Nordrhein-Westfalen.
Visionen ja, aber nicht bis zum Stadtjubiläum
Als denkbare neue Touristenattraktion sieht er einen Skywalk auf dem Bogen der Arena, die damit ihrem Spitznamen „Henkelmännchen“ alle Ehre machen würde und Menschen, die keine Höhenangst haben, an höchster Stelle ihres „Henkels“ in luftige 76 Meter führen könnte: „Ob das funktioniert, weiß niemand. Aber wenn du nicht aufs Tor schießt, wirst du auch nicht treffen.“ Köln müsse sich etwas einfallen lassen, um nicht in der Provinzialität zu versinken.
Mut mache ihm, dass er den Eindruck habe: Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) habe eine Vision für Köln: „Wenn die Parteien mitspielen, können wir zum Ziel kommen.“ Auch Claudia Hessels Frage, ob es denn auch etwas gebe, was richtig gut laufe, konnten beide Podiumsgäste positiv beantworten: „Die Zusammenarbeit läuft seit vielen Jahren richtig gut“, so Kleine-Klausing. Das schließe auch die Koelnmesse, Hotels und weitere Partner mit ein: „Kölner können kooperieren und netzwerken. Diese Stärke müssen wir ausbauen und schauen: An welchem Punkt kann wer mit wem gemeinsam was machen? Gerade in Zeiten von eher leeren Kassen sind wir darauf angewiesen, dass wir Kräfte bündeln und uns gemeinsam überlegen, wie wir es zusammen schaffen können.“
Dafür brauche es eine Klammer um alle relevanten Player, befand die Köln Tourismus-Chefin, doch die könne ideell sein: „Es braucht nicht unbedingt eine weitere Institution, aber eine gemeinsame Vision, ein gemeinsames Ziel.“ Als Paradebeispiel für gute Zusammenarbeit nannte Stefan Löcher das Sportamt, auch den Oberbürgermeister. Konkret könne man sich auf die Handball-Weltmeisterschaft 2027 freuen, 2029 werde Köln auch wieder berücksichtigt. Bis zum Stadtjubiläum 2050 reicht die Vision der wichtigsten Player für den Tourismus- und Eventstandort Köln allerdings noch nicht, legte eine Frage von Cordula von Wysocki offen: Weder bei Köln Tourismus noch beim Management der Arena gibt es derzeit Pläne und Ideen für die 2000-Jahr-Feier.
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