Abends durch Bad Godesberg nur noch mit Pfefferspray

Es gibt Veränderungen, die kommen schleichend daher. Irgendwann sind sie einfach da. Im Nachhinein fragt man sich, wie alles so kommen konnte – und ob es so kommen musste.

Meine Bahn-Odyssee nach Berlin

Mit dem Zug von Köln nach Berlin zu fahren, kann Stillstand bedeuten, auf die S-Bahn umzusteigen oder Stopps einzulegen wegen „spielender Kinder auf den Gleisen“. Bin ich ein Unglücksrabe?

Wir sind auf dem Weg in eine Republik der Analphabeten

Wenn schon Hochschulabsolventen ohne Punkt und Komma und voller Rechtschreibfehler schreiben, dann muss man die Notbremse ziehen. Orthografie geht nicht nach Gehör. Sie muss geübt werden. Üben ist sexy.

Der hippe Friedhof

Friedhöfe interessieren mich seit meiner Kindheit. Das liegt sicher auch daran, dass meine Mutter aus einer Steinmetzfamilie stammte. Wenn mein Onkel Engelbert, der die Steinmetzhütte leitete, mir die Geschichte ganzer Familien über die Gestaltung alter Grabsteine erklärte, war ich fasziniert.

Touristen, mündig

Es geht um die angeblich „schönsten Wochen des Jahres“, so zumindest der klassische Slogan der deutschen Tourismusbranche, auf die längst die Definition „Industrie“ viel besser passt. Zu der Erkenntnis muss man jedenfalls kommen, wenn man sich herumtreibt auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin, der ITB.

Ralph Giordano hatte Recht

In diesen Tagen rasant wachsender Spannungen und Auseinandersetzungen mit der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion, kurz Ditib, muss ich immer wieder an den Ende 2014 verstorbenen Publizisten Ralph Giordano denken.

Monsignore ist glücklich

Neujahrsmorgen auf der Kölner Domplatte. Da stehen diesmal keine Batterien leerer Flaschen herum, die riesige Fläche ist nicht übersät mit Tausenden von Überbleibseln der Neujahrsböller, in den Ecken sieht man kein Erbrochenes, und es riecht auch nicht nach Urin. Was ist hier los?

Himmelfahrtskommando

Es gibt Aufgaben, die tituliert man gern als „Himmelfahrtskommando“. Niemand würde leugnen, dass diese Definition ohne Wenn und Aber zutraf auf den Posten eines Polizeipräsidenten von Köln nach den schrecklichen Silvesterereignissen.

Lufthansa adieu!

Ende Juli 1956 – also vor gut sechzig Jahren – bin ich zum ersten Mal mit der Lufthansa geflogen. Es ging vom Flughafen Köln-Wahn nach Zürich Kloten – mit einem Zwischenstopp in Stuttgart Echterdingen. Das klingt heute wie ein fantastisches Flug- Märchen aus „Tausendundeiner Nacht“.

Beethovenhalle bitte abreißen!

Beethovenhalle bitte abreißen! Liebhaber klassischer Musik, die im Rheinland leben, haben es in diesen Wochen gut: Das Angebot des Beethovenfests in Bonn ist so spannend wie seit Langem nicht mehr.